Über uns

Über Staffelhand

Eine kleine Beratung für die Nachfolge in inhabergeführten Firmen, mit Sitz in Meisterschwanden am Hallwilersee – wer wir sind, wie wir arbeiten und wo.

Wer wir sind

Staffelhand ist eine kleine Beratung mit Sitz in Meisterschwanden am Hallwilersee. Wir arbeiten für Inhaberinnen und Inhaber von Firmen mit wenigen bis einigen Dutzend Mitarbeitenden, die ihre Übergabe vorbereiten – meist zum ersten und einzigen Mal in ihrem Berufsleben.

Der Name beschreibt, was wir tun: Bei einer Staffel wird der Stab im Lauf übergeben, und für einen Moment halten ihn beide Hände gleichzeitig. Genau diese Phase – wenn Inhaber und Nachfolger nebeneinander im Betrieb stehen – ist der Kern unserer Arbeit. Alles davor dient dazu, dass dieser Moment vorbereitet ist.

Wir sind bewusst keine Vermittler und keine Gutachter. Wir ordnen, dokumentieren und begleiten, und wir sagen, wann eine andere Fachstelle übernehmen muss. Dafür gibt es fünf Leistungen mit festem Preis, deren Umfang vorher feststeht.

Eine ältere Frau in roter Jacke steht und gestikuliert, während eine jüngere Frau an einem weissen Schreibtisch sitzt.

Vier Linien, an denen wir uns ausrichten

Das bieten wir

Fünf Leistungen, die aufeinander aufbauen, aber einzeln buchbar sind: das Orientierungsgespräch als Einstieg, den Readiness Check als Durchsicht mit den Augen eines Nachfolgers, die Handover Roadmap als Fahrplan, das Briefing zu Bewertungsmethoden als Vorbereitung auf Bank und Gutachter und den Onboarding-Plan für die ersten 100 Tage zu zweit. Jede endet mit einem Dokument, das in Ihrem Betrieb weiterverwendet wird.

Das macht uns aus

Wir sind klein, erreichbar und auf ein Thema konzentriert. Preise stehen vor dem Auftrag fest, der Umfang ebenso. Wir sitzen in Meisterschwanden und kennen die Betriebe im Seetal und im Aargau aus der Nähe: Handwerk, Gewerbe, kleine Dienstleister, Gastronomie. Und wir ziehen Grenzen: keine Bewertung, keine Vermittlung, keine Rechts- und Steuerberatung.

Was wir dafür tun

Zuhören, bevor wir strukturieren. Unterlagen sichten, bevor wir Empfehlungen aussprechen. Alles aufschreiben, was besprochen und entschieden wurde, in derselben Form bei jedem Auftrag. Und Fachstellen früh einbeziehen, statt sie am Ende mit fertigen Plänen zu überraschen – Treuhand und Notariat sollen den Fahrplan lesen können, ohne nachzufragen.

Ziele, die wir uns setzen

Dass Sie nach dem ersten Gespräch die Wege und ihren Zeitbedarf kennen. Dass Ihre Unterlagen so geordnet sind, dass ein Nachfolger, eine Bank oder die Treuhand ohne Suchen beginnen kann. Dass Kundschaft und Team zum Zeitpunkt und in der Reihenfolge informiert werden, die Sie bestimmen. Und dass die Überlappung einen Rhythmus hat, statt sich von Tag zu Tag zu ergeben.

Arbeitsprinzipien

Fester Umfang, fester Preis

Was eine Leistung umfasst, steht vorher fest. Wird mehr nötig, gibt es zuerst eine Offerte, dann die Arbeit.

Schriftlich statt mündlich

Jede Sitzung endet mit einer Notiz: besprochen, entschieden, offen, wer bis wann. Sie kommt spätestens fünf Werktage später.

Die Perspektive des Nachfolgers

Wir sichten Ihren Betrieb mit den Augen der Person, die ihn übernehmen soll – nicht mit denen eines Prüfers.

Grenzen benennen

Bewertung, Vertrag, Steuern und Finanzierung gehören zu anderen Fachstellen. Wir sagen, wann und zu wem.

Keine Versprechen zum Ausgang

Ob, wann und zu welchem Preis eine Übergabe gelingt, hängt von Menschen und Märkten ab. Wir versprechen die Methode, nicht das Ergebnis.

Vertraulichkeit

Unterlagen bleiben bei uns und werden nach Abschluss des Auftrags nur so lange aufbewahrt, wie es gesetzlich nötig ist.

Zu den Leistungen

Gleiche Methode, jedes Mal

Wie wir Gleichmässigkeit sicherstellen, ohne Ergebnisse zu versprechen: Jede Leistung hat denselben Aufbau, dieselben Vorlagen und denselben Rhythmus. Ein Readiness Check in einer Schreinerei und einer in einem Treuhandbüro unterscheiden sich im Inhalt, nicht in der Form.

  • Checkliste vor jeder Sitzung, Notiz nach jeder Sitzung
  • Gleiche Dokumentvorlagen für alle Aufträge
  • Offene Punkte immer nach Aufwand sortiert
  • Ein Check-in nach dem Onboarding-Plan, um den Plan an die Praxis anzupassen

Methode im Detail

Wo wir sind

Sitz

Alpenblick 7, 5616 Meisterschwanden, AG, Schweiz

Meisterschwanden ist ein Dorf am Westufer des Hallwilersees, im Aargauer Seetal. Von hier aus sind die Betriebe der Region nah: Fahrwangen, Seengen, Sarmenstorf, Boniswil, Beinwil am See, dahinter Lenzburg, Wohlen und Aarau.

Einsatzgebiet

Wir arbeiten im Seetal, im ganzen Kanton Aargau und – nach Absprache oder per Video – in den angrenzenden Kantonen. Für Termine bei Ihnen im Betrieb planen wir die Anreise innerhalb des Aargaus ein; weitere Strecken besprechen wir vorab.

Besuchen oder kontaktieren

Womit wir arbeiten

Keine Software-Plattform und kein Portal: Unsere Werkzeuge sind Vorlagen, die wir über die Jahre für kleine Betriebe zugeschnitten haben. Sie erhalten die ausgefüllten Dokumente als PDF und in bearbeitbarer Form.

Vorlage

Dokumenten-Checkliste

Die Liste der Unterlagen, nach denen Nachfolger, Bank und Treuhand fragen – gegliedert nach Verträgen, Kundschaft, Abläufen und Büchern.

Vorlage

Liste offener Punkte

Eine Tabelle: Punkt, betroffene Fachstelle, Aufwand (klein, mittel, gross), wer bis wann. Das Kernstück des Readiness Checks.

Vorlage

Roadmap-Vorlage

Phasen auf einer Zeitachse, Verantwortungen pro Phase, Entscheide, die beim Inhaber bleiben, Meilensteine bis zum Stichtag.

Vorlage

Kommunikationsplan

Wer wird wann von wem informiert, mit welcher Kernbotschaft – für Team, Schlüsselkunden, Lieferanten und Bank.

Vorlage

Rollenchart

Eine Seite, die zeigt, wer in der Überlappung welche Aufgabe gegenüber Team, Kundschaft und Lieferanten wahrnimmt.

Vorlage

100-Tage-Plan

Drei Abschnitte von je rund dreissig Tagen mit Schwerpunkten, Terminen und dem Sitzungsrhythmus zu zweit.

Vorlage

Sitzungsnotiz

Immer derselbe Aufbau: besprochen, entschieden, offen, nächste Schritte. Spätestens fünf Werktage nach der Sitzung.

Vorlage

Vorbereitungs-Checkliste Bewertung

Die Zahlen und Dokumente, die Gutachter oder Bank für eine Preisspanne benötigen, mit kurzer Erklärung, wofür.

Was am Ende eines Auftrags vorliegt

Wer die Arbeit macht

Die Leistungen werden von einem kleinen Team erbracht. Die Kacheln sind Platzhalter und werden mit den Angaben der tatsächlichen Mitarbeitenden ersetzt – ohne erfundene Namen.

PlatzhalterStudioporträt eines älteren Mannes im dunklen Anzug, der seine Brille senkt und in die Kamera blickt.

Rolle

Beratung Nachfolge – Leitung

Führt Orientierungsgespräche und Roadmap-Sitzungen, verantwortet die Dokumente und die Zusammenarbeit mit Treuhand und Notariat.

PlatzhalterEine lächelnde Frau im karierten Blazer trägt ein Headset mit Mikrofon in einem Büro.

Rolle

Beratung Dokumentation und Readiness

Führt die Durchsicht im Readiness Check, pflegt Checklisten und Vorlagen und schreibt die Sitzungsnotizen.

PlatzhalterEine Frau in gepunktetem Poloshirt stützt den Kopf in die Hand und blickt auf einen Laptop, im Vordergrund ein Glas.

Rolle

Administration und Terminplanung

Beantwortet Anfragen, koordiniert Termine zwischen Inhaber, Nachfolger und Fachstellen und verwaltet Offerten und Rechnungen.

Netzwerk

Wir arbeiten mit Treuhand, Notariat, Banken und Rechtsberatung in der Region zusammen, nennen aber keine Partner, die nicht zugestimmt haben. Die Zusammenarbeit funktioniert so: Wir bereiten Unterlagen und Fragen vor, die Fachstelle entscheidet in ihrem Gebiet, und wir halten das Ergebnis im Fahrplan fest. Provisionen oder Vermittlungsgebühren nehmen wir von niemandem an.

Kontakt aufnehmen

Was wir nicht anbieten

  • Unternehmensbewertung und Gutachten
  • Rechts- und Steuerberatung, Vertragsentwürfe
  • Käufersuche, Inserate, Verhandlungsführung
  • Finanzierung, Kreditvermittlung, Kapitalgeber
  • Interims-Geschäftsführung oder Verwaltungsratsmandate
  • Allgemeine Strategie-, Marketing- oder Digitalisierungsberatung

Was im Preis nicht enthalten ist

Für wen wir arbeiten

Unsere Kundschaft sind Inhaberinnen und Inhaber von Betrieben mit etwa drei bis vierzig Mitarbeitenden: Handwerksbetriebe, Gewerbe, kleine Dienstleister, Gastronomie, Fachhandel. Viele sind zwischen fünfundfünfzig und fünfundsechzig, einige jünger, weil ein Nachfolger aus dem Team früh Interesse gezeigt hat. Gemeinsam ist ihnen, dass sie die Übergabe neben dem Tagesgeschäft vorbereiten müssen und dafür weder eine Stabsstelle noch viel Zeit haben.

Ebenso arbeiten wir mit den Nachfolgerinnen und Nachfolgern selbst – Töchtern und Söhnen, Werkstattleitern, externen Einsteigern –, sobald sie feststehen. Der Onboarding-Plan entsteht zu dritt. Nicht zu uns passen Firmen, die einen Verkäufer für ihren Betrieb suchen, eine Bewertung brauchen oder eine Beratung über mehrere Jahre im Monatsrhythmus wünschen; dafür nennen wir gern andere Adressen.