Ein paar Begriffe tauchen in jedem Gespräch mit Treuhand, Bank oder Kaufinteressenten auf. Hier die kurze Fassung, wie wir sie verwenden.
- Nachfolgeregelung
- Die Gesamtheit der Entscheide, wer eine Firma wann und zu welchen Bedingungen übernimmt – von der Wahl des Weges bis zur Übergabe der Unterschriftsberechtigung.
- Familieninterne Nachfolge
- Die Übergabe an ein Familienmitglied. Sie verbindet eine Firmenfrage mit einer Familienfrage; Erb- und Ausgleichsthemen gehören deshalb früh zu Notariat und Treuhand.
- Management-Buy-out (MBO)
- Mitarbeitende aus der Führung übernehmen die Firma. Sie kennen Kundschaft und Abläufe; zu klären sind die Finanzierung und die neue Rolle gegenüber dem bisherigen Team.
- Management-Buy-in (MBI)
- Eine externe Person steigt ein und übernimmt die Führung. Hier gewinnt die Dokumentation der Abläufe an Gewicht, weil das Wissen nicht im Haus ist.
- Übergabephase
- Die Zeitspanne, in der Inhaber und Nachfolger gleichzeitig im Betrieb sind. Der Onboarding-Plan regelt für diese Phase Rollen und Sitzungsrhythmus.
- Ertragswert und Substanzwert
- Zwei Zugänge zur Preisspanne: der eine schaut auf künftige Erträge, der andere auf das vorhandene Vermögen. Das Briefing erklärt beide; eine Bewertung stellen wir nicht aus.
- Letter of Intent (LOI)
- Eine schriftliche Absichtserklärung, die den Rahmen der weiteren Gespräche festhält, bevor Verträge aufgesetzt werden.
- Due Diligence
- Die Prüfung der Firma durch die Käuferseite. Der Readiness Check nimmt diese Perspektive vorweg und zeigt, welche Unterlagen gefragt sein werden.
- Stichtag
- Der Tag, an dem Verantwortung und Eigentum formell wechseln. Bis dahin legt die Roadmap fest, welche Entscheide bei Ihnen bleiben.
- Überlappung
- Die Monate, in denen die bisherige und die neue Inhaberschaft nebeneinander arbeiten. In den meisten Betrieben dauert sie drei bis zwölf Monate.